Was ist denn eigentlich Interaktivität?

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Während einer Google-Suche über Was bedeutet „Interaktivität“? habe ich mich an das erste Wörterbuch aus meiner Kindheit erinnert. Darin stand, dass die Definition von „Blattkohl“ „Kohl“ ist und die Definition von „Kohl“ „Blattkohl“. 

Interaktivität: interaktive Eigenschaft. 

Interaktiv: kommt von Interaktivität. 

Das ist wie eine Sackgasse, oder? 

Du hast Zweifel über die Wortbedeutung? Dann lies weiter. Da wir bei Genially viel mit ihr arbeiten, wissen wir sehr gut, was Interaktivität ist und wie sie funktioniert. Wusstest du, dass dies eine der wichtigsten Funktionen unseres Tools ist? Was genau sie ist und wozu sie dient, erklären wir dir nun auf einfache Weise.

Was ist Interaktivität?

Interaktivität bezieht sich auf die Kommunikation zwischen Menschen und Geräten oder digitalen Inhalten: Die Fähigkeit eines Computers, eines Programms oder eines Inhalts, auf die Handlungen der Person zu reagieren, die ihn benutzt. Einfach ausgedrückt, kannst du damit eine Webseite besuchen, soziale Medien nutzen oder dein Lieblingsvideospiel spielen.   

Dank Interaktivität ist eine wechselseitige Kommunikation zwischen Mensch und Maschine möglich. Das ist etwas ganz anderes als Fernsehen, Radio hören oder Zeitung lesen. Da haben wir nur die Wahl, ob wir die Inhalte konsumieren wollen oder nicht.

Nachdem du auf ein interaktives Element klickst, geschieht etwas: eine andere Webseite wird angezeigt, ein Fenster wird geöffnet oder Inhalte werden heruntergeladen. Wenn du mit diesen Elementen interagierst, hängt es von deinen Aktionen ab, was angezeigt wird. 

Bilder, Icons, Grafiken, Links, Videos und Audios sind alle Teil der interaktiven Medien. Diese können mit animierten Elementen kombiniert werden, die deine Aufmerksamkeit erregen. Sie sind so programmiert, dass sie auf deine Aktionen reagieren und dich überraschen und amüsieren. Was für eine Kunst! Interaktion macht viel mehr Spaß und ist anregender als das Lesen von Textpassagen oder das bloße Zuhören. Beim Interagieren mit den Inhalten, wechselst du von der Rolle des Zuschauers in die des Teilnehmenden.

Außerdem hast du das Sagen. Bestimme selbst, welche Inhalte du konsumieren, wie du durch sie navigieren und wann du mehr Informationen sehen willst. Deshalb ist es so beliebt!

Möchtest du es in Aktion sehen? Schau mal, wie einfach es ist, diese Leiter zu klettern. 

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Welche Stufen der Interaktivität gibt es?

Es gibt verschiedene Theorien über die Stufen der Interaktivität. Dabei unterscheiden wir zwischen drei, vier und sogar fünf Stufen. Der Einfachheit halber (und damit dir nicht langweilig wird und du zum Instagram deiner Cousine gehst) unterscheiden wir zwischen drei Stufen oder Graden der Interaktivität: niedrig, mittel und hoch. 

Niedrige oder passive Stufe

Es handelt sich um die Stufe, die das Funktionieren des Programms oder der Website ermöglicht. Der Inhalt ist linear, aber du kannst zwischen den Seiten navigieren, Optionen auswählen und andere einfache Aktionen durchführen.

Mittlere oder begrenzte Stufe

Diese Stufe enthält die Funktionen der passiven Stufe und fügt einige zusätzliche hinzu, wie die Möglichkeit, mit anderen Elementen zu interagieren: Interaktive Grafiken, Videos, Audios, verschiebbare Elemente und mehr. Die Theorien, die vier Arten von Interaktivität definieren, sprechen auch von einer gemäßigten Stufe. Diese ist der mittleren oder begrenzten Stufe sehr ähnlich, jedoch verfügt sie über ein Plus an Personalisierung der Inhalte.

Simulationsstufe

Die Simulationsstufe erfordert ein besonders anspruchsvolles Design und bietet ein umfassendes Erlebnis. Zu den Interaktivitäten der vorherigen Stufen werden verschiedene Arten von Multimedia Inhalten, Simulationen basierend auf Virtual Reality,  Gamification, etc. hinzugefügt… Dies ist die fesselndste Art der Interaktivität. 

Die Interaktivität und das E-Learning

Die Interaktivität ist ein wesentlicher Bestandteil in jedem Bildungskontext, da sie das Lernen fördert, insbesondere beim E-Learning. Interaktive Inhalte machen es einfacher, die Lernenden zu engagieren, zu motivieren und zur Teilnahme zu bewegen.

Interaktion findet nicht nur zwischen Lernenden und Inhalten statt, sondern auch mit dem Medium und zwischen Lernenden und Lehrpersonen.

Deshalb spricht man beim E-Learning von 4 Arten der Interaktion:

Lernende – Schnittstelle

Die Beziehung zwischen Lernenden und der Schnittstelle ist beim E-Learning von grundlegender Bedeutung, da sie die Voraussetzung für jede andere Art der Interaktion ist. Zudem hilft sie dir, die Ergebnisse deiner Klasse zu verbessern.

Lernende – Inhalte

Diese Art der Interaktion ermöglicht den Erwerb von Wissen und Fähigkeiten. Je interaktiver der Inhalt ist, desto fesselnder ist er.

Außerdem sollten Multimedia Inhalte Lernenden die Möglichkeit geben, die Informationsquelle und das Inhaltsformat zu wählen, das ihrer Lernweise am besten entspricht (Audio, Text, Video, etc.). Daher ist eine gute Organisation und Strukturierung der Inhalte von entscheidender Bedeutung, um so Lernenden die Navigation zu erleichtern und ein interaktives und sinnvolles Lernen zu fördern.

Lernende – Lehrpersonen

Interaktivität, Animation und Multimedia Inhalte sind also wichtig? Na, klar. Aber nicht so wichtig oder auf jeden Fall nicht wichtiger als die Interaktion zwischen Lernenden und Lehrpersonen. 

Eine gute Interaktion in E-Learning-Prozessen ermöglicht es den Lehrkräften, ihre Lernenden während des gesamten Kurses zu begleiten und zu führen sowie auftretende Zweifel und Probleme zu lösen. 

Lernende – Lernende

Interaktivität ist die Interaktion zwischen Lernenden, die an einer gemeinsamen Vorlage oder einer anderen Art von Schulung teilnehmen. Diese Interaktion ist entscheidend im E-Learning-Prozess, denn durch die gemeinsamen Bereiche des Tools können sie mit ihren Kolleg*Innen kollaborative Aufgaben durchführen und so dank der Teamarbeit soziale Fähigkeiten erwerben. 

Interaktionsdesign oder interaktives Design?

Wir gehen ein großes Risiko ein, indem wir diese Debatte eröffnen, aber Interaktionsdesign (IxD, für Freunde und Kenner) und interaktives Design sind NICHT dasselbe. 

Interaktionsdesign ist der Technologiebereich, der sich mit dem Studieren, Planen und Umsetzen von interaktiven Punkten in digitalen und physischen Welten befasst. Sein Ziel ist es, die Beziehung zwischen Menschen und Produkten zu verbessern, so dass sie an einem gemütlichen Nachmittag zusammen etwas trinken gehen können. 

Das Hauptziel des interaktiven Designs besteht jedoch darin, Menschen die Möglichkeit zu geben, mit digitalen Veröffentlichungen durch Texte, Töne oder Animationen zu interagieren. Damit wir uns verstehen: Genau das, was du mit Genially machen kannst, wenn du eine Vorlage verwendest oder einen Inhalt von Null auf erstellst.

Und nach der Theorie kommt die Praxis!

Der Mensch ist von Natur aus neugierig und wir bei Genially wissen das, deshalb sind Interaktivität und Animation zwei unserer Grundpfeiler, um auf visuelle Weise zu kommunizieren.  

Aber kommen wir zur Sache: Diese menschlichen Eigenschaften machen Interaktivität sehr nützlich, um die Kommunikation und das  Lernen zu fördern. Deshalb gibt es so viele Anwendungen, von Bildung über Videospiele bis hin zu Marketing und anderen geschäftlichen Aktivitäten. Sie ist auch die Grundlage für das Funktionieren der sozialen Medien, die heute eine wichtige Rolle spielen.

Ein weiteres Beispiel:

Ein sich bewegendes Element auf einem Bildschirm wie die Schaltfläche, die du gerade eben gesehen hast, erregt deine Aufmerksamkeit. Allein zu wissen, dass es anklickbar ist, reicht aus, um den Drang zu wecken, darauf zu klicken und zu sehen, was passiert. Zu wissen, dass sich hinter einer Schaltfläche etwas verbirgt, weckt deine Neugier. Du wirst es nicht lassen können, damit zu interagieren, um zu entdecken, was nicht sichtbar ist. 

In diesem Tool kannst du Animationen hinzufügen, indem du auf das Element selbst klickst. Guck mal! In diesem Video erklären wir dir alles sehr ausführlich: 

🎥 Beleben Sie Ihre Inhalte mit Genially. Bewegung fesselt die Aufmerksamkeit der Menschen, überrascht sie und unterstreicht Ihre Botschaft, indem sie im richtigen Moment auftaucht.

Wenn es darum geht, Informationen zu übermitteln, sind die Ergebnisse ganz anders, wenn man Interaktivität einsetzt. Wie funktioniert es bei dir? Ist es für dich dasselbe, wenn dir etwas gesagt wird oder wenn du es selbst recherchierst? Natürlich nicht. 

Denke nun über die praktischen Anwendungen nach. Wenn du zum Beispiel einer Gruppe von Kindern ein Blatt mit mathematischen Formeln in die Hand drückst, werden sie dem wahrscheinlich keine Aufmerksamkeit schenken. Wenn du ihnen jedoch sagst, dass sie auf einer Mission sind, um die geheimen Formeln zu finden, die du hinter interaktiven Schaltflächen versteckt hast, wird die Informationsbeschaffung Spaß machen und anregend sein, oder? Denn: Interaktivität fesselt!

Hast du Lust, mit Interaktivität herumzutüfteln? Dieses Tutorial zeigt dir, wie einfach (und schnell) es geht, sie mit dem Tool hinzuzufügen: 

🎥 Mit Interaktivität wird dein Publikum nicht aufhören können, deine Website zu erkunden.

Menschen, die sich in diesem Gebiet auskennen, sagen, dass beim Üben am meisten gelernt wird. Also… Die Zeit ist gekommen! Das folgende Breakout enthält die drei Arten der Interaktivität:

Nun weißt du, was Interaktivität ist. Hast du dir bereits Gedanken dazu gemacht, wie du sie einsetzen kannst, um deine Ziele zu erreichen? Bei Genially kannst du ganz einfach deine eigenen interaktiven Inhalte erstellen. Du brauchst dafür gar keine Programmierkenntnisse. Fachleute aus allen Bereichen und mit unterschiedlichen Profilen nutzen Tools wie Genially bei ihrer täglichen Arbeit. Es gelingt ihnen, auf diese Weise ihr Publikum zu fesseln und ihre Kommunikation zu verbessern. Hast du Lust, es auch einmal auszuprobieren? Befolge diese einfachen Schritte, um zu lernen, wie man Genially verwendet.

Natalia De la Peña Frade
Natalia De la Peña Frade
Ich versuche Dinge zu schreiben, die du gerne liest

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